Für unser ehrenamtliches Engagement wurden    
                      wir ausgezeichnet.       

        

 Im Jahre 1999 erhielten wir beide den
Verdienstorden des Landes Rheinland- Pfalz
   

 

Im Jahre 2004 erhielten wir beide das
Bundesverdienstkreuz in der 
Villa Hammerschmidt verliehen

 

Im Jahre 2005  bekamen wir den Casimir in   Kaiserslautern  verliehen.
Der Kasimir der Menschlichkeit 
 

Wir bedanken uns für diese Auszeichnungen und nehmen sie
als Motivation weiterhin uns für Opfer und Hinterbliebene
verschiedener Katastrophen einzusetzen.



http://www.swr.de/landesschau-rp/gluecksmomente-weltweite-helfer-nach-katastrophen/-/id=122144/did=18609128/nid=122144/5nwy0k/index.html



 

 

Die Katastrophenopfer-Helfer Jatzko erhalten den Medienpreis „Goldene Zeile“ 2015

Hartmut Jatzko, 76, Arzt für Innere Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie, und Sybille Jatzko, 65, Gesprächstherapeutin, werden  mit dem Medienpreis „Goldene Zeile“ ausgezeichnet. Das gaben der Chef des pfälzischen Journalistenverbands, DJV-Bezirksvorsitzender Ilja Tüchter, und die Vorsitzende der Kommission „Goldene Zeile“ des Verbands, Katja Hein, bekannt.

Das Ehepaar Jatzko aus dem westpfälzischen Krickenbach erhält die zum 49. Mal vergebene Auszeichnung am 20. Juni in der Villa Ludwigshöhe im südpfälzischen Edenkoben.  Die pfälzischen Journalisten zeichnen das Ehepaar aus, weil sie, so Kommissionschefin Hein, „den Betroffenen und ihren Sorgen und Nöten eine Stimme geben“. Das Ehepaar trete „unermüdlich“ für Katastrophenopfer ein und habe die mediale Berichterstattung über die richtige Nachsorge für diese Opfer seit Jahrzehnten „vorbildlich vorantreiben, ja, bundesweit geprägt“.

Zu den Trägern der 1968 erstmals verliehenen „Goldenen Zeile“ gehören unter anderem die verstorbene Gründerin der Stiftung für ZNS-Opfer, Hannelore Kohl, der Landauer Politikprofessor Ulrich Sarcinelli oder auch Radsportidol Udo Bölts. Mit der Auszeichnung würdigt der DJV-Bezirksverband Pfalz alljährlich Persönlichkeiten, die ein herausragend vertrauensvolles Verhältnis zu den Medien pflegen.

Zum Hintergrund der Jatzkos: Nach der Flugtagskatastrophe von Ramstein am 22.8.1988, bei der mehr als 70 Menschen starben und über 1000 verletzt wurden, begann das Ehepaar mit der Katastrophennachsorge. Es gründete eine Gruppe, in der Verletzte, Hinterbliebene und Einsatzkräfte, die das Erlebte nicht verarbeiten konnten, reden und  sich austauschen konnten. In ihrer Arbeit machte das Ehepaar Jatzko die in den USA gesammelten Forschungserkenntnisse über  Trauma und das posttraumatische Belastungssyndrom in Deutschland bekannt.

Seither hat sich das Ehepaar unter anderem für Hinterbliebene des Flugzeugabsturzes in der Dominikanischen Republik, des Terroranschlags in Bali, des Attentates in Erfurt, der Love-Parade in Duisburg und des Tsunami in Thailand eingesetzt und für zahlreiche Medienberichte über Opferschicksale gesorgt. Sybille und Hartmut Jatzko arbeiten mit im Ausschuss von NOAH (Nachsorge, Opfer, Angehörigenhilfe) des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Sybille Jatzko ist darüber hinaus Missbrauchsbeauftragte des Bistums Speyer.

Neustadt, den 23. März 2015